Bellis perennis

Bellis perennis, das Gänseblümchen, wird von alters her als Wundheilmittel gebraucht.

Durch den Homöopathen J. Compton Burnett hat es seine große Bedeutung als Vorsorge gegen Brustkrebs bekommen. Es das wichtigste Mittel bei Verhärtung und Schwellung des Brustgewebes nach einem Schlag tief in die Brust. Bellis perennis hilft, das Gewebe neu zu strukturieren und das Körpergedächtnis bezüglich der tiefen Verletzung zu löschen. Dankbar für diese Information, setze ich Bellis perennis gerne prophylaktisch bei Verletzungen der Brust ein.

Ein weitere dankbarer Einsatz ist, wenn Jungen bei „Schulhof-Raufereien“ einen Tritt oder Schlag in die Weichteile ein bekommen. Wenn unerlöster Hass zwischen Menschen und Familien auf die nachfolgende Generation weitergegeben wird, führt dies bei Kindern zur Verwirrung in Bezug auf die Umgebung. Kinder werden von „Freunden“ geschlagen und gestoßen, andere Menschen wiederum können nicht als Freunde wahrgenommen werden. Oder sie denken man bekommt nur Freunde, wenn man besonders „hart im Nehmen“ ist. Mit Bellis perennis weicht nicht nur der Schmerz schnell, es hilft auch, in dieser Situation auch grundlegende Muster zu erkennen und so das energetische Erbe unserer Eltern zu erlösen.

Arnica

Arnica ist wohl das bekannteste und am häufigsten angewandet homöpathische Arzneimittel. Es ist das wichtigste Mittel bei Schmerzen, blauen Flecken und Blutungen durch Verletzungen. Nach traumatischen Einwirkungen auf den Körper löst es den Schock und die Lebenskraft wird sofort frei für die Selbstheilung.

Mit Arnica kommen die meisten Frauen das erste Mal in Kontakt während der Schwangerschft und Geburt. Hebammen empfehlen es schon im Geburtsvorbereitungskurs und in vielen Klinik bekommen es die Frauen nach der Entbindung.

Arnica habe ich am häufigsten gebraucht als meine Kinder klein waren. Ein wunderbares Mittel für Kinder bei blauen Flecken, blutenden Lippen oder kleinen Platzwunden nach Stürzen. Die Blutung kommt sofort zum Stillstand und der Schmerz läßt sofort nach.

Und wenn ich selbst in der Hektik des Alltags mal wieder an der Tischkante hängen geblieben bin und einen blauen Fleck am Oberschenkel zugezogen haben, hat mir Arnica geholfen. Mit Arnica erlebe ich auch immer nach so einer Verletzungs-Situation, dass ich ruhiger wurde, mehr in meine Mitte komme und meinen Körper und seine Grenzen wieder besser wahrnehme.

Arnica ist ein wahres Muskeltonikum. Nach körperlicher Überanstrengung durch ausgedehnte Bergwanderungen oder nach langen Radeltouren, wenn alle Muskeln schmerzen und sich der Körper wie zerschlagen anfühlt, so dass man keine bequeme Lage im Bette mehr finden kann, möchte ich es nicht missen.

Die bekannte Anwendung von Arnica bei Kopfverletzungen mit Verdacht auf Gehirnerschütterung und bei Herzschwäche durch Grippe mußte ich glücklicherweise noch nicht ausprobieren. Dafür habe ich seine rasche Wirkung bei Schmerzen schon nach etlichen Zahnbehandlungen erfahren dürfen.

Tipp: wenn es sich um Quetschungen der Weichteile handelt, zum Beispiel des Busens, weil sich das kleine Kind mit dem Ellbogen darauf abgestützt hat oder wenn der Sohn beim Fußball einen Tritt in den Unterleib bekommen hat, ist Bellis perennis – die kleine Schwester von Arnica – das Mittel der Wahl