Ledum

Ledum sollte in keiner Hausapotheke fehlen. Es wird akut eingesetzt bei

bei Tierbissen:

  • Hundebisse, Katzenbisse – bei diesen Bissen immer den Arzt aufsuchen!
  • Zeckenbiss
  • Kleine Bisse durch Erntemilben (Spinnentiere), welche starken Juckreiz verursachen

Auch reagiert die Mehrzahl der gewöhnlichen Insektenstiche sehr gut auf Ledum, vor allem mildert es den Juckreiz von Mückenstichen, die nach dem Kratzen noch heftiger jucken oder brennen.

Es ist auch ein gutes „Erste-Hilfe“-Mittel

bei Stichverletzungen:

  • Verletzungen im Fußbereich, z.Bsp durch Tritt auf eine Heftzwecke oder in eine Nadel
  • Stichwunden (Pfeile, Angelhaken)
  • Tief eindringende und verschmutzte Wunden z. Bsp. Bei Verletzungen währen der Gartenarbeit – Achtung: Tetanus-Gefahr – immer den Arzt aufsuchen!

Allgemein-Symptome

Bei den Beschwerden ist äußere Wärme unerträglich (Bettdecken, Ofenwärme, warme Luft)

Die befallenen Körperteile sind kalt, trotzdem lindert Kälte und kaltes Wasser die Beschwerden

Tipp

Zur Prophylaxe einer Borreliose-Erkrankung nach Zeckenstich ist folgende Vorgehensweise nach Dr. Peter Alex empfehlenswert: nach dem vollständigen Entfernen der Zecke werden am Tag des Stiches und in den zwei darauffolgenden Tagen täglich einmalig 2 Globuli Ledum palustre C 30 verabreicht. Zusätzlich gibt man am 6. Und 12. Tag nach dem Biss 1 Globulus Borrelia-Nosode C 200. Allerdings wird vor einer Wiederholung dieser vorbeugenden Gaben in kurzen Abständen ausdrücklich gewarnt. Wer mehrere Zeckenbisse im Jahr hat, braucht eher eine miasmatisch homöopathische Behandlung.