Beech – Buche

Thema: Toleranz

Dr. Edward Bach: „Für jene, welche die Notwendigkeit verspüren, in allem, was sie umgibt, vermehrt das Gute und Schöne zu erblicken, und obwohl viele Dinge falsch laufen, die Fähigkeit haben möchten, das Gute im Inneren heranwachsen zu sehen.“

Gehörst du zu jenen,

  • die sehr strenge Moralvorstellungen haben und andere Menschen schnell wegen ihrer Fehler verurteilen?
  • die sich über die Dummheit anderer ärgern und die sich durch dein überkritische Haltung von anderen Menschen isoliert haben?
  • deren Intoleranz gegenüber der Umwelt sich auch in allergischen Reaktionen gegenüber Hausstaub, Blütenpollen etc. zeigt ?

Dann wird dir die Essenz der Buche helfen, „toleranter, nachsichtiger und verständnisvoller gegenüber den verschiedenen Wesen zu werden und vermehrtes Verständnis zu zeigen für die unterschiedlichen Wege, auf denen jeder einzelne Mensch und alle Dinge zur Vollkommenheit heranwachsen.“ (Edward Bach „Heile dich selbst“)

Spiritueller Hintergrund

Durch mangelndes Eingreifen des höheren unsichtbaren Ich in das Stoffwechsel-System kommt es zu Stauungen von Blut und Galle. Die Säfte fließen in eine falsche Richtung: „Die Galle läuft über“. Körperlich kann sich das als Juckreiz zeigen, auf seelischer Ebene als Jähzorn, großer Reizbarkeit und plötzlicher Raserei mit Toben und Schreikrämpfen.

Einteilung

Gruppe 7: Für diejenigen, die um das Wohl anderer allzu sehr besorgt sind
Neunte Pflanze der „Baumkräfte

Heile dich selbst

„Heal Thyself“ – „Heile dich selbst“ ist die Kernaussage der Philosophie von Dr. Edward Bach. Unter diesem Titel sind auch seine Schriften 1931 als Buch veröffentlicht worden.

Die spirituelle Dimension der Bachblüten-Therapie

Dr. Edward Bach legte seiner Bachblüten-Therapie zugrunde, dass das „Höhere Selbst“ des Menschen immer gesundend wirkt. Krankheit entsteht, wenn der Zugang zum höheren Selbst durch negative Stimmungen blockiert ist: „Krankheit ist dem Wesen nach die Auswirkung von Konflikten zwischen Seele und Gemüt und kann niemals anders als durch spirituelle und mentale Bemühungen ausgemerzt werden“

Dr. Edward Bach hat als erster die Beziehung von Blütenessenzen zu bestimmen menschlichen Seelenstrukturen erkannt. Als er 1936 starb, hat er 38 erprobte Bachblüten als abgeschlossenes System der Nachwelt hinterlassen.

Das Heilungsprinzip von Edward Bach heißt „Nicht bekämpfen, sondern überwinden: “ Krankheit ist weder Grausamkeit noch Strafe, sondern einzig allein ein Korrektiv, ein Werkzeug, dessen sich unsere eigne Seele bedient, um uns auf unsere Fehler hinzuweisen, um uns von größeren Irrtümern zurückzuhalten, um uns daran zu hindern, mehr Schaden anzurichten – und uns auf den weg der Wahrheit und des Lichts zurückzubringen, von dem wir nie hätten abkommen sollen.“

Schwingungserhöhung durch Bachblüten

So suchte er nach Pflanzen mit edler Schwingung, die in ihrem Entwicklungsstand entsprechend hoch stehen um unsere Schwingungen anzuheben und unser Wesen mit der bestimmten Tugend erfüllen, derer wir bedürfen, um über unsere Fehler hinaus zuwachsen: Haß wird durch Liebe überwunden, Grausamkeit durch Sympathie, Stolz durch Demut, Unsicherheit durch Zielstrebigkeit, Krankheit durch Gesundheit.

Diese Pflanzen haben die Kraft unser innerstes Wesen zu erheben und uns unserem Höheren Selbst näherzubringen. Sie bringen Frieden und lindern unser Leiden: „Sie heilen nicht durch einen Angriff auf die Krankheit, sondern indem sie unseren Körper mit den schönen Schwingungen unseres höheren, geistigen Wesens überfluten, in dessen Anwesenheit Krankheit hinweg schmilzt wie Schnee in der Sonne.“

Rock Water – Wasser aus heilkräftigen Quellen

Thema: Flexibilität

Dr. Edward Bach: „Für jene, die in ihrer Lebenseinstellung sehr strikt sind und sich deshalb viele Freuden und Vergnügungen untersagen. Sie fürchten, diese könnten ihre Arbeit und ihr Werk beeinträchtigen. Sie üben große Selbstdisziplin, sind hart gegen sich selbst und möchten stark, gesund und tätig sein und auch so bleiben. Sie hoffen stets, andern ein Beispiel zu sein, so daß diese ihre Ideen aufgreifen, ihnen nacheifern und so zu besseren Menschen werden.“

Wenn du

  • sehr streng mit dir bist, alles aufgeben kannst und alles erträgst, um besser, gesünder oder vorbildlicher zu leben
  • hohe Ideale hast und feste Meinungen über Religion, Politik oder Reformen und intolerant gegenüber anderen Ideologien bist
  • du dich über dich selbst ärgerst, wenn du gegen deine eigenen Vorschriften verstößt
  • unter innerer Anspannung leidest und unzufrieden mit deinen Leistungen bist

Dann wird die Essenz aus dem Wasser der Heilkräftigen Quelle dir tiefen Frieden und Verständnis bringen. Es erweitert deine Sicht dahingehend, dass jeder eine eigenen Erfahrungen sammeln und sein eigens Heil finden muß. Und es verhilft zu der Erkenntnis des Unterschiedes zwischen „Sein“ und „Tun“. (Edward Bach „ Heile dich selbst“)

Spiritueller Hintergrund

Durch unvollständiges Eingreifen des unsichtbaren Ich in das Stoffwechsel-System verliert die Seele den Anschluss an den Fluss des Lebens. Dies versucht man auszugleichen durch erhöhte Selbst-Disziplin und erhöhte geistige und moralische Ideale.

Einteilung

Gruppe 7: Für diejenigen, die um das Wohl anderer allzu sehr besorgt sind
Fünfte Pflanze der „Sieben Helfer“

Vervain – Eisenkraut

Thema: Gelassenheit

Dr. Edward Bach: “ Für jene, die fixe Ideen und Prinzipien haben, die sie als richtig erachten und daher nur selten ändern. Sie haben den großen Wunsch, alle um sie herum zu ihren Ansichten zu bekehren. Sie sind willensstark und mutig, wenn sie von Dingen überzeugt sind, die sie anderen beibringen möchten. Sie arbeiten weiter, wenn sie krank sind und andere längst ihre Verpflichtungen aufgäben.“

Gehörst du zu jenen,

  • die hohe Ideale und eine Neigung zum Missionieren haben?
  • die sich wünschen, dass andere die Dinge ebenso sehen wie man selbst?
  • die fixe Vorstellungen haben und nervös und gereizt sind, wenn die Dinge nicht so vorangehen, wie sie es sich vorgestellt haben?
  • die unter ihrer eigenen Verbissenheit und Anspannung leiden?

„Dann hast du in dir die Kraft, ein Anführer und Lehrer der Menschen zu werden. Das Eisenkraut, das zierliche Pflänzchen mit violetten Blüten, wird dir zu den Eigenschaften verhelfen, die zu brauchst: Freundlichkeit zu deinen Mitmenschen und Toleranz den Meinungen anderer gegenüber“ (Edward Bach „Heile dich selbst“)

Spiritueller Hintergrund

Durch mangelndes Untertauchen des unsichtbaren Ich in den Stoffwechsel kommt es zu einer übersteigerten Willensstoffwechsel-Tätigkeit. Man ist überzeugt, mit seinem starken Willen alles erreichen zu können. Auf körperlicher Ebene führt dies zu Anspannung und Verkrampfung der Muskulatur von Magen und Darm sowie der Nacken- und Schultermuskulatur.

Einteilung

Gruppe 7: Für diejenigen, die um das Wohl anderer allzu sehr besorgt sind
Sechste Pflanze der „12 Heiler“

Vine – Weinrebe

Thema: Natürliche Autorität

Dr. Edward Bach: „Für selbstsichere, befähigte Menschen, die auf ihren Erfolg vertrauen und der Ansicht sind, es müsse auch andern zum Vorteil gereichen, wenn diese alles so tun würden, wie sie es selbst tun, denn sie sind sicher, daß es nur so richtig ist. Sie schulmeistern ihre Umgebung sogar dann noch, wenn sie krank sind. Dafür können sie in Notsituationen hervorragendes leisten.“

Wenn du

  • gern die Führung übernimmst, weil du denkst, dass du sowieso alles besser weißt und sowieso immer recht hast
  • deine Fähigkeiten nutzt, um Macht zu erlangen und dich dabei rücksichtslos über die Meinung anderer hinwegsetzt
  • wenn du deine Überzeugungen mit heftigem Temperament vertrittst und dich Widerspruch in Zorn versetzt

Dann hilft dir Vine, deine Führungsqualitäten als natürliche Autorität zu leben. Die Blüten der Weinrebe unterstützen den sinnvollen Einsatz der eigenen Macht und Kraft, indem du sie in den Dienst deines höheren Selbst stellst.

Spiritueller Hintergrund

Durch eine mangelnde Ich-Wirkung im Stoffwechselsystem, kommt es zu einer Überentwicklung des Egoismus. Die Persönlichkeit wird vom Übersinnlichen regelrecht abgekapselt. Man kann das Leben nicht in passiver Haltung über sich ergehen lassen, man muss das Steuer immer fest in der Hand halten. Dabei nimmt man keine Rücksicht gegenüber den Bedürfnissen und Lebensprinzipien anderer Menschen.

Einteilung

Gruppe 7: Für diejenigen, die um das Wohl anderer allzu sehr besorgt sind
Sechste Pflanze der „Sieben Helfer“

Chicory – Wegwarte

Thema: Bedingungslose Liebe

Dr. Eward Bach: “ Für jene, die sich um Wohl und Weh anderer bekümmern und allzu besorgt sind um Kinder, Verwandte, Freunde usw. und immer etwas finden, das noch in Ordnung gebracht werden sollte. Sie korrigieren ständig, was nach ihrer Meinung korrigiert werden muss und erfreuen sich dieser Rolle. Diejenigen, um die sie sich kümmern, möchten sie in ihrer Nähe haben.“

Wenn du

  • dir ständig Sorgen um andere machst, um deine Kinder, deine Verwandten, deine Freunde
  • dir Gedanken machst, ob es diesen zu warm oder zu kalt ist, ob sie nicht glücklich sind
  • andere ständig fragst, wie es ihnen geht und was sie gerne haben möchten
  • du diejenigen, um die du dich kümmerst, immer in deiner Nähe haben möchtest
  • du dich dabei ausgenutzt und vernachlässigt fühlst und all dies nicht aus uneigennütziger Liebe tun kannst,

dann wird dir die wunderschöne blaue Wegwarte vom Kornfeld zu deiner Freiheit verhelfen, zu der Freiheit, die wir alle so dringend brauchen, bevor wir der Welt dienen können“ (Dr. Edward Bach „Heile dich selbst“)

Spiritueller Hintergrund

Unvollständiges Eingreifen des unsichtbaren Ich in das Stoffwechselsystem führt zu einem Mangel an Präsenz im Leben. Dies wird als seelisches Unausgefüllt-sein empfunden. Als unbewusste Kompensation für das was fehlt, tut man alles um geliebt zu werden. Chicory befreit von dem Zwang, Anerkennung von anderen Menschen zu bekommen und so aus der Freiheit heraus, anderen bedingungslos Liebe zu schenken.

Einteilung

Gruppe 7: Für diejenigen, die um das Wohl anderer allzu sehr besorgt sind
Fünte Pflanze der „Zwölf Heiler“

Staphisagria

Delphinum Staphisagria ist das Hauptmittel der Homöopathie bei Schnittverletzungen – sowohl körperlicher als auch seelischer Art.

Kennst Du – zusätzlich zu deinem Schmerz – das Gefühl der Entrüstung und Empörung, das sich in dir breit macht:

Wenn Du beim Zahnarzt unerwarteterweise einen Zahn gezogen bekommen hast und dabei das Zahnfleisch aufgeschnitten wurde?

Wenn du während der Entbindung plötzlich und unerwartet einen Dammschnitt bekommen hast?

Wenn deine Kolleginnen hinter deinem Rücken schlecht über dich reden und du dich machtlos und gedemütigt fühlst.

Wenn du nach Monaten erfährst, dass der Mann, in den du dich verliebt hast und dem du vertraut hast, doch verheiratet ist, und du dich nun missbrauchst fühlst.

Nach außen hin wirkst du vielleicht ruhig und gelassen, aber innerlich bist du tief verletzt und unterdrückst deinen Ärger. Alles das sind Indikationen für das homöopathische Mittel Staphisagria. Aber Achtung: nach Einnahme von Staphisagria kann es auch mal zu Wutausbrüchen kommen, in der Regel mit der Neigung Gegenstände auf die Gegenpartei zu werfen.

Nicht missen möchte ich Staphisagria für die, die wegen Mobbing in der Schule zu mir in die Praxis kommen: Schüler/innen, die von Mitschüler/innen in der Pause oder auf dem Schulweg geärgert werden oder in den sozialen Medien bloßgestellt werden und ebenso für Lehrer/innen, die von Eltern angegriffen und unter Druck gesetzt werden.

Arzneimittelbilder

Voraussetzung um ein homöopathisches Mittel für eine Krankheit zu finden, ist die Kenntnis der Arzneimittelbilder. Die Arzneimittelbilder sind entstanden durch Arzneimittelprüfungen.

Hahnemann hatte dafür mit einer Gruppe von freiwilligen Prüflingen potenzierte Arzneisubstanzen wiederholt eingenommen, solange bis bei allen Beteiligten charakteristische Symptome in Erscheinung traten. Diese Symptome hat er in seiner „Reinen Arzneimittellehre“ niedergeschrieben. Auch nach Hahnemann haben Homöopathen Arzneien geprüft und prüfen sie auch heute noch, so dass auch immer wieder neue Arzneimittelbilder dazukommen. Bücher mit Arzneimittelbildern, auch Materia medica genannt, beschreiben für jedes Mittel alle Beschwerden von Kopf bis Fuß. Zusätzlich auch die „Modalitäten“ also zu welcher Tageszeit, bei welchem Wetter, bei welcher Bewegung usw. die Beschwerden schlechter oder besser werden.

Hier ein Auszug aus Hahnemann`s Organon:

§ 106: Die ganze, Krankheit erregende Wirksamkeit der einzelnen Arzneien muß bekannt seyn, das ist, alle die krankhaften Symptome und Befindens-Veränderungen, die jede derselben in gesunden Menschen besonders zu erzeugen fähig ist, müssen erst beobachtet worden seyn, ehe man hoffen kann, für die meisten natürlichen Krankheiten treffend homöopathische Heilmittel unter ihnen finden und auswählen zu können.

§ 143: Hat man nun eine beträchtliche Zahl einfacher Arzneien auf diese Art im gesunden Menschen erprobt und alle die Krankheitselemente und Symptome sorgfältig und treu aufgezeichnet, die sie von selbst als künstliche Krankheits-Prozesse zu erzeugen fähig sind, so hat man dann erst eine wahre Materia medica – eine Sammlung der ächten, reinen, untrüglichen Wirkungsarten der einfachen Arzneistoffe für sich, einen Codex der Natur…

Durch diese Vorgehensweise, wissen Homöopathen auch, dass es auch ungewollt zu einer Arzneimittelprüfung kommen kann, wenn man ein potenziertes Arzneimittel zu häufig über einen zu langen Zeitraum einnimmt. Es kann also die anfangs gute Wirkung eines homöopathischen Mittels ins Gegenteil umschlagen, wenn es zu lange eingenommen wird.

Der Chinarinden-Versuch 1790 – die Entdeckung des Ähnlichkeitsgesetzes

Durch seine Übersetzungstätigkeit entdeckte Hahnemann diverse Angaben über Chinarinde, deren Richtigkeit er aufgrund seiner Erfahrungen bezweifelte.

Um die Angaben über Chinarinde mittels einer Fußnote berichtigen zu können, entschloss er sich, Chinarinde selbst einzunehmen. Bei diesem Versuch erlebte er, dass aufgrund der Einnahme von kleinster Menge Chinarinde in ihm fieberhafte Zustände auftraten, die denen des Wechselfiebers glichen. Darauf zog Hahnemann den Schluss, dass Chinarinde – ein damals bekanntes Mittel gegen Fieber – nur bei solchen Fieberzuständen heilen könne, die dem Wechselfieber glichen, und nur deshalb weil Chinarinde beim Gesunden ebensolche Fieber-ähnlichen Zustände verursachte.

Aconit

Aconitum napellus – der blaue Eisenhut – ist das wichtigste Mittel bei Schock. Es darf bei mir in keiner Reiseapotheke und auch nicht in der Handtasche fehlen, obwohl ich es glücklicherweise bisher selten gebraucht habe. Es ist wie der Regenschirm, den man mitnimmt, obwohl es meistens dann doch nicht regnet.

Gebraucht habe ich es in der Praxis bisher vor allem für Augenverletzungen. Jede Verletzung am Auge ist letztlich ein Schock. Wenn man bei einer Sonnenfinsternis doch dachte, man könne ohne Spezialbrille in die Sonne schauen oder sich beim Schweißen die Augen „verblitzt“ hat, kennt man den plötzlichen, brennenden, stechenden Schmerz. Mit Aconit beruhigt sich sofort die Situation und das Auge kann sich schneller erholen.

Ein Aconit-Zustand ist gekennzeichnet durch große Angst und Unruhe und ist deshalb das Mittel der Wahl, bei allem was plötzlich und unerwartet passiert und einen in Angst und Schrecken versetzt, zum Beispiel ein Panikanfall beim Einsteigen ins Flugzeug. Ich habe schon erlebt, dass es in so einem Fall den Urlaub gerettet hat.

Vielleicht kennst Du Aconit als Fiebermittel bei Kindern und warst schon enttäuscht von seiner Wirkung. Das liegt daran, dass es entweder zum falschen Zeitpunkt eingesetzt wurde oder es eben kein typisches Aconit-Fieber war. In der Homöopathie gilt das „Ähnlichkeitsgesetz“, das bedeutet, das Arzneimittel-Bild muss genau mit den Beschwerden übereinstimmen. Dafür gibt es die sogenannte „Materia Medica“, in der die Mittel mit ihren Symptomen von Kopf bis Fuß und mit ihren Modalitäten beschrieben sind.

Bellis perennis

Bellis perennis, das Gänseblümchen, wird von alters her als Wundheilmittel gebraucht.

Durch den Homöopathen J. Compton Burnett hat es seine große Bedeutung als Vorsorge gegen Brustkrebs bekommen. Es das wichtigste Mittel bei Verhärtung und Schwellung des Brustgewebes nach einem Schlag tief in die Brust. Bellis perennis hilft, das Gewebe neu zu strukturieren und das Körpergedächtnis bezüglich der tiefen Verletzung zu löschen. Dankbar für diese Information, setze ich Bellis perennis gerne prophylaktisch bei Verletzungen der Brust ein.

Ein weitere dankbarer Einsatz ist, wenn Jungen bei „Schulhof-Raufereien“ einen Tritt oder Schlag in die Weichteile ein bekommen. Wenn unerlöster Hass zwischen Menschen und Familien auf die nachfolgende Generation weitergegeben wird, führt dies bei Kindern zur Verwirrung in Bezug auf die Umgebung. Kinder werden von „Freunden“ geschlagen und gestoßen, andere Menschen wiederum können nicht als Freunde wahrgenommen werden. Oder sie denken man bekommt nur Freunde, wenn man besonders „hart im Nehmen“ ist. Mit Bellis perennis weicht nicht nur der Schmerz schnell, es hilft auch, in dieser Situation auch grundlegende Muster zu erkennen und so das energetische Erbe unserer Eltern zu erlösen.