Zum eigenen Willen

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Eisen in der Homöopathie

Während das erste Lebensjahrsiebt in der Entwicklung des Kindes von der Nachahmung geprägt ist, geht es im zweiten Lebensjahrsiebt um die Entwicklung des eigenen Willens. Im 9./10. Lebensjahr kommt es zu einem regelrechten Entwicklungssprung, der eine neue Wahrnehmungsfähigkeit des Kindes mit sich bringt. Zur Unterstützung dieses Entwicklungsschrittes hat Rudolf Steiner eine Therapie mit verschiedenen Eisenpräparaten in Form der sogenannten Eisenleiter angeregt. Was macht nun gerade Eisen und seine Verbindungen so ideal für diesen Entwicklungsschritt? Hierfür sind die seelischen Qualitäten von Ferrum, wie sie sich im homöopathischen Arzneimittelbild finden, aufschlussreich. Die Themen der Eisen-Serie, wie sie der holländische Homöopath Jan Scholten herausgearbeitet und formuliert hat, kommen zwar erst im jungen Erwachsenenalter zum Tragen, der Grundstein dafür wird aber schon im 9./10. Lebensjahr gelegt.

Themen der Eisen-Serie und wie sie sich im 9./10. Lebensjahr zeigen:

Gefühl, seine Aufgabe erfüllen zu müssen, seine Aufgabe als Zwang sehen: Das Kind will seine Hausaufgaben so gut wie möglich ausführen, es will gute Noten in der Schule bekommen. Der Notenstress der 3./4. Klassen entsteht. Es beginnt, sich für seine Aufgaben verantwortlich fühlen

Seine Aufgabe als Zwang sehen – Arbeitsteilung: Das Kind erlebt die Erledigung seiner Hausaufgaben als Zwang. In der Familie bekommt das Kind nun auch Aufgaben zugeteilt. Auch diese Aufgaben werden als Zwang gesehen.

Beherrschung von Techniken: zur Ausführung seiner Aufgaben muss das Kind Techniken beherrschen, sich eine Fertigkeit aneignen, lernen. Das Kind zeigt nun Interesse eine Technik zu perfektionieren, und andere sollen sehen können, dass sie gut und akkurat tätig sind.

Nützlichkeit: Das Kind will den praktischen Nutzen seiner Aufgabe erkennen. „Warum muss ich das lernen?“

Regeln: Das Kind bekommt es eine Vorstellung davon, dass es sich an die Regeln halten muss und sich nicht außerhalb der gebahnten Wege bewegen darf. Es entsteht Gewissenangst: „Mach ich es wohl richtig?“

Empfindlich für Kritik:Das Kind hat das Gefühl, betrachtet und kritisiert zu werden. Kritik genauso wie Komplimente haben einen starken Einfluss auf das Kind.

Prüfungen: Eine charakteristische Verschlimmerungs-Situation der Eisenserie ist die Prüfung. Hier wird die Kenntnis, Fertigkeit und Technik des Kindes geprüft. Es muss beweisen, dass es das Geforderte kann. Es wird durch seine Vorgesetzten geprüft: Lehrer und Eltern.

Die Erfahrung von Scheitern, die zu Schuldgefühlen führt:  Das sich nun entwickelnde Pflichtgefühl hat zur Folge, dass Angst entsteht. Das Kind bekommt Angst vor einem Fehlschlag, Angst seine Aufgabe nicht erfüllen zu können. Das kann so weit gehen, dass kleine Fehler als kompletter Fehlschlag erlebt werden. In einem späteren Stadium kann das Schuldgefühle verursachen: „Ich hätte es besser tun müssen und können“. Das Kind fühlt sich schuldig. Das Scheitern äußerst sich oft in Träumen von vergeblicher Anstrengung und Lähmung. Das Kind träumt zu fallen, den Zug zu verpassen, die Prüfung nicht zu schaffen. Körperlich äußerst sich das Scheitern in Übermüdung mit oder ohne Blutarmut, in Magenbeschwerden und schließlich sogar in Lähmungen.

Verurteilt: Je mehr Fehler auftreten, desto unruhiger wird das Kind. Es fühlt sich gejagt und versucht noch mehr sein Bestes zu geben. Ein Kennzeichen für Eisen sind dann die ruhelosen Beine: Das Kind hat einerseits das Gefühl, etwas tun zu müssen, aktiv zu werden, anderseits das Gefühl, flüchten zu müssen, so als ob es gescheitert wären.

 

 

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Bellis perennis – Neustrukturierung nach Tief-Schlägen

Bellis perennis - Gänseblümchen - Quelle: WALA

Bellis perennis, das Gänseblümchen, wird von alters her als Wundheilmittel gebraucht.

In der Homöopathie ist es das wichtigste Mittel bei Verhärtung und Schwellung des Brustgewebes nach einem Schlag tief in die Brust. Bellis perennis hilft, das Gewebe neu zu strukturieren und das Körpergedächtnis bezüglich der tiefen Verletzung zu löschen. Durch den Homöopathen Burnett hat es hier seine große Bedeutung als Vorsorge gegen Brustkrebs gewonnen.

Genauso tiefgreifend wirkt Bellis perennis bei tiefen seelischen Verletzungen. Wenn die Seele nach schweren Schicksalsschlägen hart geworden ist, hilft Bellis die innere Schönheit wahrzunehmen. Es gibt so die Kraft, zurück auf den Lebensweg zu finden und von vorne anzufangen.

Als spagyrische Essenz zubereitet verhindert das liebliche Pflänzchen, dass Fehler der Vergangenheit wiederholt werden. Bellis erlöst das energetische Erbe unserer Eltern. Unerlöster Hass zwischen Menschen, Familien und Generationen, der immer wieder an die nachfolgende Generation weitergegeben wurde, führt zur Verwirrung in Bezug auf die Umgebung. Kinder werden von „Freunden“ geschlagen und gestoßen, andere Menschen wiederum können nicht als Freunde wahrgenommen werden, oder man denkt man bekommt nur Freunde, wenn man besonders „hart im Nehmen“ ist.

Dies zeigt sich oft als sogenannte „Schulhof-Rauferei“. Bei Jungen endet diese öfters mit einem tiefen Schlag in die Weichteile. Hierfür ist dann Bellis perennis in homöopathischer Aufbereitung das Mittel der Wahl.

Das Gänseblümchen symbolisiert die kindliche Unschuld und Reinheit und kann dieses Gefühl wieder zurückbringen, wenn der Mensch körperlich oder seelisch verletzt worden ist.

Als Blütenessenz hilft sie uns, ungeordnete Informationen zu zentrieren und das grundlegende Muster zu erkennen. Sie hilft uns, die eigenen wahren Gefühle in einem größeren spirituellen Zusammenhang zu verstehen. Das Gänseblümchen erlaubt uns, ein Verständnis für unsere Fehler zu bekommen und uns an unseren Lebensvertrag zu erinnern.

„Ich befreie dich von den Schlägen die dich hart gemacht haben
und helfe Dir zurück auf deinen Lebensweg“

 

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Der Rubikon – oder die seelische Qualität des 9.-10. Lebensjahres

Der Rubikon ist ein Begriff aus der Waldorfpädagogik. Man bezeichnet damit einen Entwicklungsschritt, der sich beim Kind um das 9.- 10. Lebensjahr vollzieht.

Der geschichtliche Hintergrund des Rubikon:
Nachdem Caesar Gallien erobert hatte, strebte er in Rom ein erneutes Konsulat an. Da sich der Senat in Rom durch die zahlreichen Legionen Caesars bedroht fühlte, befahl ihm der Senat, vor seiner Rückkehr nach Rom seine Legionen aufzulösen. Am Grenzfluss Rubikon, an dem sich Gallien und Rom berührten, traf Caesar eine folgenschwere Entscheidung: Entgegen dem Befehl des Senats löste er seine Legionen nicht auf und betrat, den Grenzfluss Rubikon überschreitend, römischen Boden. Er marschierte mit seinen Legionen Richtung Rom und wandte sich damit militärisch gegen das Land seiner Väter.

So wie Caesar ursprünglich ein Teil Roms ist und sich ganz selbstverständlich nach dessen Regeln und Gepflogenheiten verhielt, so ist auch das Kind bis zum 9. Lebensjahr noch ganz verschmolzen mit seiner Umwelt und ahmt seine Umgebung nach.

 Caesar verläßt Rom und geht nach Gallien. Er bekommt durch die Distanz ein anderes Verhältnis zu seiner Heimat. Genauso entwickelt sich beim 9 bis 10-jährigen Kind die zunehmende Fähigkeit zur inneren Distanz. Das Kind bekommt zu dem, womit es einst so eng verbunden war, ein anderes Verhältnis. Es empfindet unbewusst: Ich bin ein Eigenes, ich bin ein Einzelnes und damit bin ich ein Getrenntes. Das Seelenleben stellt sich auf eine neue Basis.

Das zuvor Undenkbare wird Realität: Caesar marschiert gegen Rom! Das 9 – 10 jährige Kind schaut die Autoritäten jetzt durch andere Augen an. Was zuvor eine Einheit war, wird jetzt eine Zweiheit: eine Beziehung zwischen einem Ich und einem Du.

Ein Beispiel: die neunjährige Svenja hat keinen Bock auf Schule. Sie weigert sich, die Hausaufgaben zu machen und hat keine Lust zu lernen. Ist der anstehende Entwicklungsschritt blockiert, kann sich die Willenskraft des Kindes nicht entfalten: Svenja erscheint passiv und zeigt ein abwesendes Verhalten, sie ist mutlos und unentschlossen. Sie leidet unter Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen. Wird der Entwicklungsschritt des Rubikon dagegen positiv unterstützt, wird die Willenskraft des Kindes gestärkt: Svenja entwickelt Eigeninitiative und Selbstbewusstsein, sie kann aus eigenem Antrieb und eigener Kraft ihre täglichen Aufgaben bewältigen. Sie entwickelt ein besseres Verhältnis zu sich und ihrer Umwelt, was das Verhältnis zu Eltern und Lehrern positiv beeinflusst.

In der anthroposophischen Medizin wird die Entwicklungsphase zwischen dem 9. und 10. Lebensjahr nach einer Empfehlung Rudolf Steiners durch die „Eisenleiter“ positiv unterstützt.

 

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„Wegen Umbau geschlossen“

Bewährte Bachblüten während der Pubertät

Heute möchte ich eine Auswahl bewährter Bachblüten vorstellen, die Kinder auf dem Weg zum Erwachsensein zu unterstützen:

Walnut – „Wegen Umbau geschlossen“
Walnut unterstützt alle wichtigen Umbruchphasen im Leben

Agrimony – „Niemand versteht mich“
Beim Gefühl von innerer Einsamkeit und Traurigkeit, kann nicht mitteilen wie es ihm geht, bei Suchtgefahr. Agrimony fördert die Konfliktbereitschaft und unterstützt die Fähigkeit, Gefühle und starke Emotionen auszudrücken.

Wild Rose – „Null Bock“
bei Lustlosigkeit, Mangel an Lebensfreude und Begeisterung. Wild Rose hilft, sich auf Menschen und Situationen einzulassen, fördert den Lebensmut und die Abenteuerlust.

Larch – „Das kann ich nicht“
Larch unterstützt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, stärkt das Selbstbewusstsein und hilft, Zugang zum eigenen Potential zu finden,.

Scleranthus – „Himmelhoch jauchzend – zu Tode betrübt“
bei Stimmungsschwankungen, Launenhaftigkeit, Unentschlossenheit und Unzuverlässigkeit. Scleranthus hilft die eigene Mitte zu finden, ausgeglichener zu werden und Vertrauen in eigene Entscheidungen zu gewinnen.

Water Violet – „Lass mich in Ruhe“
bei zu starkem Rückzug und übertriebener Abgrenzung mit Zynismus. Water Violet fördert das Zulassen von Nähe und die Freude am Beisammensein mit anderen

Crab Apple – „Wer will schon Pickel küssen?“
fühlt sich selbst hässlich und abstoßend. Crab Apple unterstützt das Annehmen der eigenen äußeren Erscheinung und das Loslassen von negativen Gedanken.

 

 

 

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(W)erden – Wachstum, Entwicklung und Selbstfindung mit der Eisenleiter

„Was soll nur aus Dir werden?“ Wer hat diesen Satz nicht schon einmal gehört, gedacht oder gesagt. Meistens kommt dieser Satz von der besorgten Großmutter, die beim nächsten Besuch dann eine Flasche Rotbäckchen-Saft für das Appetitlose und lustlose Enkelkind dabei hat.

Aber vielleicht ist auch der ein oder anderen Mutter schon der Satz eingefallen, wenn der präpubertäre Sprössling wieder mal lustlos vor den Hausaufgaben sitzt und sich auch sonst gerne vor den Herausforderungen des Alltagslebens drückt.

Rudolf Steiner hat angeregt, die konstitutionellen Veränderungen, die meist das 9. Lebensjahr mit sich bringt mit unterschiedlichen Eisenverbindungen zu unterstützen. Daraus hat sich in der anthroposophischen Medizin das Therapiekonzept der „Eisenleiter“ entwickelt. Während des präpubertären Wachstumsschubs kommt es zur Verankerung des Seelischen im Stoffwechsel. Das stärkere Ergreifen der Organe durch die ICH-Organsiation zur Erlangung der Erdenreife wird angeregt. Damit einhergehend ist die Ausbildung der Willenskraft.

Ist diese Phase gestört, fühlt sich das Kind von seiner Umwelt überfordert und es kommt zu typischen Symptomen, die astrologisch einer Marsschwäche gleichen:

  • schwacher Kreislauf, Schwindel, Schulkopfschmerzen, Konzentrationsschwäche
  • Bauchschmerzen, Verdauungstörungen, Hämorrhoiden
  • Passivität, wenig eigenständig, apathisches, abwesendes Verhalten
  • Mutlosigkeit, Unentschlossenheit

Mit Anwendung der Eisenleiter wird auf energetischer Ebene die Mars-Energie und auf stofflicher Ebene das Bluteisen erhöht, was zu einem energischen Ergreifen der Erdenexistenz führt. Die Symptome verschwinden und es kommt zu

  • mehr Erdung und Präsenz
  • mehr Selbstbewusstsein
  • mehr Eigeninitiative und Tatkraft
  • einem besseren Verhältnis zu sich selbst und seiner Umwelt
  • besseres Bewältigen der alltäglichen Aufgaben

Man kann die „Eisenleiter“ aber auch zu jedem späteren Zeitpunkt im Leben einsetzen. Immer dann, wenn man das Eisen-Mars-Prinzip verstärken will, z.B. während Lebenskrisen, chronischer Erschöpfung, nach schweren Krankheiten und Schicksalsschlägen.

Die Eisenleiter fördert die Tatkraft und Lebenstüchtigkeit im weitesten Sinne. Sie unterstützt die Bewusstseinsentwicklung unserer heutigen Zeit.

Weitere Informationen zur Therapie mit der Eisenleiter finden Sie hier

 

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Odermennig – öffnet Türen in ausweglosen Situationen

Odermennig

Der Odemennig – bekannt als Bachblüte Agrimony – ist für Menschen, die den Frieden über alles lieben und deshalb bei Konflikten und Meinungsverschiedenheiten ihre wahren Gefühle hinter einer Fassade von Fröhlichkeit und guter Laune verstecken.

Frei nach der Operette „Das Land des Lächelns“ von Franz Lehár:
Immer nur Lächeln immer vergnügt. Lächeln trotz weh und tausend Schmerzen, doch wie’s da drin aussieht, geht niemand was an.

Diese Haltung führt zu einer inneren Anspannung, die sich in Ruhelosigkeit und Schlafstörungen zeigen kann oder zu Suchtverhalten wie Ess- und Magersucht, Alkohol- oder Arbeitssucht führen kann.

Erfahrungsgemäß sind ausweglos erscheinende berufliche Situationen der Grund dafür:

  • der Mensch geht einer für seine Interessen und Talenten unpassenden Arbeit nach oder arbeitet für einen frustrierten oder frustrierenden Chef
  • der Arbeitgeber kontrolliert und überwacht die Arbeit auf unangemessene Weise
  • Lehrer/innen oder Erzieher/innen empfinden Ärger und Frust über ihren Beruf durch laute, lärmende, hyperaktive oder sich unkooperativ verhaltende Kinder. Sie müssen ihre Emotionen unterdrücken, um sich den Kindern und deren Eltern gegenüber freundlich und gut gelaunt geben
  • Konkurrenzdenken, Neid und Missgunst unter Kollegen

Immer, wenn wir in einem Zustand sind, in dem wir Ärger und Frustration empfinden und der Mut zu notwendigen Veränderungen fehlt kann der Odermennig helfen.

Odermennig als Urtinktur oder als Bachblüte Agrimony befreit wie auf magische Weise aus schwierigen und ausweglos erscheinenden Situationen.

Odermennig öffnet Türen. Durch Zugang zu seinen eigenen Gefühlen wird man man offener und konfliktfähiger. Die innere Anspannung weicht, die Dinge kommen ins Fließen, neue Möglichkeiten tun sich auf und innerer Friede stellt sich ein.

Wenn du hervorbringst, was in dir ist,
wird das, was du hervorbringst oder ausdrückst, dich heilen.“

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Malve – Kommunikation auf Herzensebene über Grenzen hinweg

In der Pflanzenheilkunde hat sich Malventee bei Reizusten und Reizmagen bewährt, indem er wohltuend auf die Schleimhäute wirkt. Als Blütenessenz hilft die Malve, sich auf die Schwingung der Mitmenschen einzustimmen und wirkt so wohltuend auf die Kommunikation in Gruppen.

Durch Sprechen erzeugen wir nicht nur Worte sondern auch Schwingung. Diese steht in Resonanz mit dem Umfeld. In einer Gruppe reagiert jeder neben der Bedeutung des gesprochenen Wortes auch auf dessen Schwingung. Ist die erzeugte Schwingung synchron mit der Frequenz der Empfänger fühlt sich die Kommunikation „stimmig“ an. Stimmt die Frequenz nicht überein, erzeugt dies ein Gefühl, nicht richtig dazu zugehören, nicht „passend“ zu sein. Ähnlich, wie wenn ein Radio nicht exakt auf die richtige Frequenz des Senders eingestellt ist und ein Knarren und Knacken zu hören ist. Dann ist es sehr anstrengend, dem Moderator zuzuhören und ihn zu verstehen.

Die Blütenessenz Malve (englisch: Mallow) kann eingesetzt werden

  • wenn man sich in einer Gruppe nicht zugehörig fühlt
  • wenn es Mühe macht, sich verständlich auszudrücken und man das Gefühl hat, von den anderen nicht verstanden zu werden
  • Bei Un-“stimmig“-keiten am Arbeitsplatz, in der Nachbarschaft
  • bei Zurückhaltung und Unsicherheit im Kollegenkreis, in einem Arbeitskreis oder einem Verein, weil man das Gefühl hat, dass die anderen kein Interesse an einem haben, die eigene Meinung bedeutungslos wäre
  • wenn man sich durch Ausdruck, Dialekt oder anderer Sprache von anderen getrennt fühlt

Mit Mallow wird die Kommunikation „stimmig“.Sie verbindet auf Herzensebene mit den Mitmenschen und erleichtert es so, sich in eine Gemeinschaft einzubringen. Sie hilft Sprach- und Kulturbarrieren zu überwinden. Mallow macht empfänglich für Zuneigung und lässt Herzlichkeit ausstrahlen. Die Kommunikation wird „stimmig“.

TIPP: Malvengewächse am Gartenzaun verbessern die nachbarschaftliche Gemeinschaft.

 

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Brennessel – Schutz durch väterliche Ur-Matrix

Bei Verlust des irdischen Vaters durch Tod oder Trennung der Eltern, lässt sich oft folgendes beobachten: einzelne Familienmitglieder übernehmen dessen Aufgaben und Funktionen. Es kommt zu einer Neuorientierung und Neuausrichtung der Positionen innerhalb der Familien-Matrix.

Normalerweise ist die Mutter die mütterliche Matrix-Halterin. Meistens übernimmt sie zu ihrer eigenen Position zusätzlich dann die väterliche Matrix und fühlt sie sich damit oft überfordert. Die Kinder spüren dies, wollen die Mutter entlasten und übernehmen dann Teile der vakanten väterlichen Matrix. Dadurch sind auch sie überfordert und sie werden zu schnell erwachsen.

In dieser Situation kann die Brennessel-Essenz die Familienmitglieder darin unterstützen, ihren richtigen Platz einzunehmen. Die väterliche Ur-Matrix stellt ein höherrangiges Energiefeld dar, das einen Orientierungspunkt für alle bietet. Durch Anbindung an sie kann es gelingen, seinen eigenen Raum wahrzunehmen und einzunehmen.

Auch bei der Gründung von Patchwork-Familien hilft die Brennessel-Essenz Kindern und Eltern ihren eigenen Platz in neuen sozialen Beziehungen zu finden.

So ist ist die Brennessel-Essenz eine der wichtigsten Blütenessenzen unserer Zeit. Sie wird gebraucht, wenn Strukturen auseinanderbrechen, wenn Orientierungspunkte im eigenen Leben weg gebrochen sind. Sie ist aber auch hilfreich bei der Geburt eines Kindes, damit Vater und Mutter ihre neue Rolle als Eltern schneller finden und Geschwisterkinder den Familienzuwachs akzeptieren.

Die Brennessel-Essenz

  • erleichtert die Anpassung an neue Familiensituationen
  • unterstützt die Neuorientierung innerhalb der Familie oder einer Gruppe
  • hilft, die gemeinsame Basis wiederzufinden, wenn Konflikte, Streit oder Eifersucht vorherrschen und die Sicht auf das Gemeinsame verlorengeht.

Botschaft:

Ich helfe Dir, den Schutz der väterlichen Ur-Matrix zu aktivieren, damit du deinen eigenen Raum wahrnehmen kannst und Du so deinen Platz einnehmen kannst.

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Salutogenese – Gesundheit entsteht jeden Augenblick neu

Heute möchte ich euch den Begriff Salutogenese erklären. Mir ist dieser Begriff während  diverser Fortbildungen in diesem Jahr mehrmals begegnet. Ich finde diesen Begriff genial:

Salutogenese setzt sich zusammen aus „salus“(Gesundheit) und „genese“ (Entstehung, Ursprung, Schöfpung). Nach dem Modell der Salutogenese wird Gesundheit nicht als Zustand verstanden, sondern als etwas, das jeden Augenblick neu erschaffen wird.

Dieser Satz hat bei mir sofort eine Assoziation mit einer Formulierung hervorgerufen, die ich aus meiner Beschäftigung mit der Quantenheilung kenne: Gesundheit ist als Potential immer vorhanden. Wird dieses Potential aus der Quantenebene abgerufen, zeigt es sich und wird Wirklichkeit.

Habt Ihr euch schon mal mit dieser revolutionären Sichtweise beschäftigt?

Statt „Fehlersuche“ (warum bin ich krank?) geht es hier um „Schatzsuche“ (Wie kann dieses Potential abgerufen werden?).

Wenn Ihr dieses Thema genauso spannend findet wie ich, freue ich mich, wenn ihr mir hierzu Fragen oder Kommentare schickt.

 

 

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Lavendel – die innere Stimme hören

Lavendel - Quelle: Firma WALA

Lavendel – Quelle: Firma WALA

Der Lavendel ist bekannt für seine reinigende und erfrischende Wirkung. Als Blütenessenz reinigt er die Seele von anhaftendem und altem. So schafft er Raum, um die innere Stimme hören zu können.

Besonders hilfreich ist er für Menschen, die spirituelle Übungen praktizieren, und damit den eigenen Wachstumsprozess beschleunigen möchten. Wenn sich die Seele zu sehr im Leib verkrallt, empfinden wir alles als anstrengend. Die Seele kann sich nachts nicht mehr lösen und sich erholen, es kommt zu Einschlaf- und Durchschlafstörungen, Nervosität, Überempfindlichkeit und Reizbarkeit.

Die Lavendel Blütenessenz kann eingesetzt werden

  • wenn wir uns zu sehr anstrengen, geistige oder spirituelle Ziele zu erreichen und gleichzeitig unter Schlafstörungen leiden
  • wenn wir uns „zwingen“ müssen, unseren persönlichen Schicksalsweg zu bejahen
  • in Übergangsphasen, wenn Lebensbereiche oder Beziehungen bereinigt werden sollen

Die Wirkung der Blütenessenz kann unterstützt werden durch Lavendel-Öl in der Raumbeduftung, als Einreibung mit Lavendelöl, oder als homöopathische Urtinktur. Mit einem Lavendel-Duschbad wird mit der Reinigung des Körpers gleichzeitig Seele und Geist gereinigt. Vor allem der Duft des Lavendels bewirkt, dass sich Geist und Seele vom Leib lockern, um sich zu erholen.

Die nordamerikanischen Schamanen verwenden die getrockneten Kräuter von Lavendel, Salbei und Thuja zur Reinigung der Aura.

Aus der geistigen Welt habe ich folgende Botschaft über Lavendel erhalten:

„Mein Herz ist rein, darf niemand drin wohnen, als Jesus allein“.

Lavendel ist für Menschen, die darunter leiden, dass der Zustand der ursprünglichen inneren Reinheit nicht erhalten werden kann.

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