Krankheit des Ruhenwollens

Im 54. Lebensjahr kommt es zur dritten Spiegelung des Rubikon. Jetzt entsteht ein Bedürfnis nach Liegen und Ruhe. Dies zeigt sich in Bequemlichkeit und der Neigung, sich unterhalten zu lassen ohne selbst aktiv zu sein. Rudolf Steiner nennt das

die Krankheit des Ruhenwollens“.

Auf körperlicher Ebene führt dieser Zustand nach und nach zur Krankheitsanfälligkeit:

  • Besonders leicht werden die Atemwege befallen: ein schleimiger Katarrh kann zum ständigen Begleiter werden, die Anfälligkeit für Grippe und grippale Infekte nimmt zu, manche leiden unter chronischer Heiserkeit oder wiederholter Bronchitis.
  • Es kommt zur Kraftlosigkeit der Skelettmuskulatur, dem viele in unserer heutigen Zeit durch den Besuch eines Fitness-Studios entgegenwirken wollen.
  • Für andere wird die Beziehung zur Last. Sie empfinden Druck, dass sie hart an der Beziehung arbeiten müssen, und üben dadurch auch Druck auf den Partner aus. Es kommt vermehrt zu Streit in der Beziehung.
  • Alles wird als Last empfunden. Es kommt zur Empfindung einer früher so nicht gekannten Schwäche. Man ist rasch erschöpft und müde. Der Schlaf ist nicht erholsam.

Das 54. Lebensjahr ist dabei der ideale Zeitpunkt für eine „Kur“ mit der lösenden Eisenleiter. Diese besteht aus drei verschiedenen Eisen-Präparaten aus dem Arzneimittelschatz der anthroposophischen Medizin, die in aufsteigender Potenzierung über einen Zeitraum von drei Monaten eingenommen werden. Dabei geht es darum

  • mit der D 6 das Ich aufzuwecken, es da abzuholen, wo es schläft – in den Organen
  • mit der D 12 das Ich an seine geistige Dimension zu erinnern
  • mit der D 20 sich anzubinden an das kosmische Urbild, die ursprüngliche Bestimmung

 

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